Termine

jeden 3. Mittwoch

19.00 - 21.00 Uhr

Gesprächsabend der CDU Altwarmbüchen im TANDUR in Awb

 

Wir wünschen Ihnen eine gute Zeit. Starten Sie gut in das neue Jahr, kommen Sie gesund durch die Wintermonate und bleiben Sie - trotz aller Widrigkeiten - zuversichtlich und neugierig, wie wir: Ihre CDU-Isernhagen.

Für 2017 alle guten Wünsche und viele Gründe zur Zufriedenheit.

Nordhannoversche Zeitung v. 09.01.2017

Ein neutraler Blick auf die Religionen

Religionswissenschaftler beim CDU-Neujahrsempfang in der Buhrschen Stiftung zu Gast

Von Patricia Chadde Isernhagen.

Die CDU Isernhagen hat sich bei ihrem Neujahrsempfang am Sonntag dem Thema „Deutsche Leitkultur und religiöser Pluralismus“ gewidmet. 60 Besucher verfolgten in der Buhrschen Stiftung die anregenden Einschätzungen von Peter Antes. Der renommierte hannoversche Geistes- und Religionswissenschaftler war auf Einladung von Johanna Bogenstahl als Vortragsredner nach Isernhagen gekommen.

Zu Beginn erläuterte der CDU-Landtagsabgeordnete Rainer Fredermann zunächst die ablehnende Position der CDU-Landtagsfraktion zum sogenannten Islamvertrag. Im Anschluss stellte sich Peter Antes in seinen einführenden Worten als jemand vor, der „neutral auf alle Religionen blickt und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen analysiert“. „Glaubenskriege erzeugen Leid, bedrohen Menschen bis in ihre Existenz“, warnte der Experte vor einer Spaltung, während er der Würde des Menschen die höchste Bedeutung beimaß. Mit dem Hinweis, dass jede deutsche Religion ein Import sei, der kulturell und individuell in die Lebenswirklichkeit eingearbeitet wurde, erstaunte Antes seine Zuhörer. Darüber hinaus empfahl er das Buch des französischen Journalisten Nicolas Henin. Der 1975 geborene Henin überlebte zehn Monate IS-Geiselhaft und konnte berichten, dass die Flucht Hunderttausender Syrer die IS-Mächtigen stärker demoralisierte als alle militärischen Interventionen. Die freundliche Aufnahme der Flüchtlinge in Europa führte zu einer zusätzlichen Schwächung der IS-Macht. US-Religionssoziologe José Casanova erkannte laut Antes dagegen eine argumentative Wiederholung in der deutschen Haltung zum religiösen Pluralismus: Protestanten warfen Katholiken vor dem zweiten römischen Konzil „Reformunfähigkeit“, „Frauenfeindlichkeit“ und die „Steuerung durch eine ausländische Macht“ vor – drei Argumente, die derzeit auch gegen den Islam ins Diskussionsfeld geführt würden. Bei den interessierten Zuhörern sorgte Antes mit seinen Ausführungen für viel Gesprächsbedarf. So beantwortete der Experte im Anschluss an seinen Vortrag noch zahlreiche Fragen, vor allem zur Religion der Yesiden.

 

Info: Wer die Rede des promovierten und habilitierten Geistes- und Religionswissenschaftlers Peter Antes in Schriftform wünscht, kann sie hier herunterladen.

170109 Antes-Deutsche Leitkultur Religiö
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Aktuelles aus der politischen Arbeit

Nicht pauschalisieren, nicht leichtfertig urteilen und dennoch die Probleme nicht verschweigen. 

Fragen/Kritik/Anregungen ? Wir freuen uns über jeden Kontakt. 

  • Faktisch gibt es aktuell eine Ampelkoalition in Isernhagen, die „eine neue Politik“ für Isernhagen vertreten möchte.
  • Interessant dabei ist, dass zumindest einige der Redensführer dieser „neuen Politik“ auch ganz entscheidend an der dann wohl „alten Politik“ der letzten Ratsperioden beteiligt waren. Die meisten Entscheidungen im Gemeinderat stützten sich auf breite Mehrheiten, was der CDU Fraktion zum Wohle Isernhagens immer wichtig war.
  • Wir haben mit Interesse zur Kenntnis genommen, dass die SPD die Steuern erhöhen will, die FDP die IGS ablehnt und die Grünen insbesondere an die Verbesserung der Radwege und des ÖPNV denkt.
  • Gleichzeitig wird die Haushaltssituation Isernhagens als dramatisch schlecht dargestellt. Ich verweise hierzu auf meine Haushaltsreden der letzten Jahre und habe dem aktuell nichts hinzu zu fügen.
  • Hier ist jetzt auch die Verwaltung gefordert.
  • Wir, die CDU-Fraktion,  haben dazu einige Fragen in Vorbereitung.

 

  • Die CDU Isernhagens - wird noch stärker als bisher darauf achten, aus der Bevölkerung heraus artikulierte Sorgen und Nöte aufzunehmen.
  • Der Focus der Ortsfraktionen liegt auf den Interessen der jeweiligen Ortschaft.
  • Die Ratsfraktion muss dagegen die gesamte Gemeinde im Blick haben. Manchmal müssen Entscheidungen über Einzelinteressen hinweg im Interesse der gesamten Gemeinde getroffen werden. Diese müssen dann nachvollziehbar kommuniziert werden - von Verwaltung und Politik. 

 

  • Vieles wird in der Region, im Land oder im Bund entschieden oder bzgl. der finanziellen Auswirkungen präjudiziert. Eine Realität, die gerne ausgeblendet wird.